Åre Daypack Lite All Black
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Tutorial
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Du bist mit deinem Backpack über einen längeren Zeitraum unterwegs? Auf Wanderung durch die Natur oder durch die City? Damit du am Ende deiner Experience nicht über Rückenschmerzen klagst, erklären wir dir, wie du deinen Rucksack richtig packst
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Langer Tag in der Uni oder im Büro, Sightseeing im Urlaub oder Wanderung – ein schwerer Rucksack bremst dich nicht nur aus, sondern kann deinen Rücken auf Dauer belasten. Verständlicherweise willst du während deiner Reise auf jedes Szenario vorbereitet sein und alle deine Essentials dabeihaben – doch hier solltest du auch Gewichtslimits beachten
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Klingt paradox, aber nur weil das Volumen deines Rucksacks es hergibt, solltest du es nicht immer voll ausnutzen. Irgendwann ist nämlich deine körperliche Grenze erreicht. Schmerzen im Rücken, Nacken, den Schultern oder allgemeine Erschöpfung können Signale sein, die dir dein Körper sendet, wenn er an seine Belastungsgrenze kommt.
Als grobe Faustregel sollte dein Rucksack nicht schwerer als 10 – 20 % deines Körpergewichts sein. Wenn du 70 Kilo wiegst, sollte dein Gepäck also nicht mehr als 14 Kilo wiegen. Bei trainierten Menschen spricht man von maximal 25 % des Körpergewichts als zumutbare Dauerbelastung – das wären bei 70 Kilo Körpergewicht dann 17,5 Kilo, die dein Gepäck maximal wiegen darf.
Jetzt kennst du dein Limit – und musst nur noch auf die richtige Verteilung achten. Sorge dich nicht, du hast ja uns! Und folgende Step by Step-Anleitung:
Den passenden Rucksack auswählen: Ein gutsitzender Rucksack ist wichtig, damit sich das Gewicht auch optimal auf deinen Körper verteilt und so der Tragekomfort verbessert wird. Dein Backpack sollte deshalb einwandfrei auf deine Körpergröße eingestellt und vom Modell her nicht zu groß für dich sein.
Im Voraus planen: Überlege dir genau, was du wirklich brauchst und auf welche Gegenstände du verzichten kannst, weil sie dich im wahrsten Sinne des Wortes runterziehen. Über einen längeren Zeitraum solltest du nicht mehr als 20 – 25% deines Körpergewichts mit dir herumschleppen.
Stauraum nutzen: Wenn du den gesamten Platz im und am Rucksack nutzt, verteilt sich auch das Gewicht deines Gepäcks besser.
Auf Zugänglichkeit & Organisation achten: Smartphone, Wasserflasche, Sonnencreme – was möchtest du schnell griffbereit haben? Verstaue diese Dinge in leicht zugänglichen Taschen, damit du nicht dein gesamtes Gepäck durchwühlen musst. Packe außerdem ähnliche Gegenstände immer zusammen, um Ordnung in deine Habseligkeiten zu bringen.
Damit dein Rucksack beim Tragen nicht nach hinten zieht, sollte der Schwerpunkt bestenfalls körpernah und in Schulterhöhe liegen. So befindet er sich nämlich über deinem Körperschwerpunkt. Klingt kompliziert? Geht aber ganz einfach, indem du den Rucksack in drei Bereiche unterteilst:
UNTEN
Hier finden leichte, aber voluminöse Gegenstände, wie Schlafsack, Jacke, Picknickdecke oder Nackenkissen ihren Platz.
MITTE
Mittelschwere Utensilien, wie Zelt, Handtücher, Fleecejacke oder wärmende Kleidung kannst du über den leichten Gepäckstücken platzieren. Praktischer Tipp: Packingcubes schützen deine Kleidung vor Feuchtigkeit und sorgen für mehr Ordnung. So musst du nicht jedes T-Shirt einzeln aus dem Rucksack nehmen, um an den Schlafsack zu kommen. Schwere Sachen packst du am besten in die Mitte in Höhe der Schulterblätter. Dieser Platz ist zum Beispiel perfekt geeignet für Kochausrüstung, Trinkflasche und Proviant. Solltest du zum Beispiel Wandern gehen und dich auf einer steilen Route befinden, raten wir dir, das Hauptgewicht deines Gepäcks etwas tiefer zu lagern, sodass es sich auf der Mitte deines Rückens befindet.
OBEN
Sachen, die du schnell und oft benötigst, solltest du im oberen Teil deines Rucksacks verstauen, um sie griffbereit zu haben. Dazu können Portemonnaie, Handy oder Kopfhörer gehören.
Nutze die Zwischenräume deines Gepäcks für kleine und leichte Essentials aus, damit sich möglichst nichts mehr bewegen kann. Auch auf horizontaler Ebene sollte das Gewicht deines Rucksacks gut ausbalanciert sein. So beugst du Stürze vor.
Jetzt hast du eine Vorstellung davon, wie schwer dein Rucksack sein darf und wie du ihn richtig packst. Alles, was du jetzt noch tun musst, ist die nächste Wanderroute zu planen und auf gutes Wetter zu hoffen!
Nachdem du deine passende Rucksackgröße gefunden, dein Modell korrekt gepackt und das Gewicht gleichmäßig verteilt hast, kann es nun mit den Einstellungen der Gurte weitergehen. Die Schultergurte sollten festsitzen, aber nicht zu eng sein und bequem auf deinen Schultern liegen, ohne einzuschneiden. Mithilfe von Brust- sowie Hüftgurt verteilst du das Gewicht gleichmäßig auf deinen Körper und sorgst für mehr Stabilität.
Dein Backpack sollte außerdem nicht über deine Schultern ragen, aber auch nicht zu tief auf deinem Rücken hängen. Lege auf längeren Strecken immer mal wieder Pausen ein, in denen du den Rucksack abnehmen kannst, um Schultern und Rücken zu entlasten.
Der Rucksack ist rückenschonender. Eine einseitig getragene Tasche verteilt das Gewicht ungleich auf den Körper und führt so zu einer schlechten Körperhaltung, die wiederum langfristig zu Schmerzen und sogar Verletzungen im Schulter- und Rückenbereich führen kann.